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„Behandlung psychisch reaktiver Traumafolgen bei traumatisierten Geflüchteten und Folteropfern“Fortbildung im September

Die schematische Anwendung von Traumatherapiemodulen greift hier oftmals nicht, auch wenn diese wichtige Bestandteile der traumaorientierten Behandlung liefern.

Es bedarf der Anpassung der Behandlungsform an die besondere innere und äußere Situation der Geflüchteten. Ebenso unterliegt die Gestaltung der therapeutischen Beziehung speziellen Anforderungen. Sozialarbeiterische und niederschwellige Angebote sowie ggf. psychiatrische oder psychosomatisch orientierte ärztliche Behandlung können oftmals eine sinnvolle Ergänzung der psychotherapeutischen Arbeit sein. Hierfür ist Kooperation und Vernetzung notwendig – zugleich liegt hierin auch die Möglichkeit, einer Überlastung entgegen zu wirken.

In dem hier angebotenen Seminar geht es nicht um die Grundlagen der Traumabehandlung, es ersetzt keine Therapieausbildung. Erprobte Behandlungsansätze werden dargestellt und in der Arbeit erfahrene Therapeuten stellen sich der Diskussion. Von Kollegen immer wieder gestellte Fragen werden im Sinne der derzeitigen ‚best practice’ beantwortet. Ziel ist, durch Fortbildung und Austausch das therapeutische Versorgungsnetz für psychisch belastete Migranten und traumatisierte Geflüchtete/Folteropfer zu vergrößern und die Kooperation vorhandener Ressourcen zu fördern.

Hier das Programm und Ihre Anmeldemöglichkeit zum Herunterladen: Dok_170809_TraumaCurriculum_Behandlung