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„Dämonen und Neuronen“: Eine Ausstellung als Anstoß für den öffentlichen Diskurs zu psychischen ErkrankungenProminente Unterstützung kommt zur Ausstellungseröffnung und zur Talkrunde

Eine Ausstellung für mehr Akzeptanz und Verständnis

Kein Thema scheint mehr vorurteilsbehaftet zu sein als das der Psyche des Menschen. Dabei sind psychische Störungen so alt wie die Menschheit selbst. Trotz des enormen Fortschritts der Medizin ist die Stigmatisierung hier bis heute sehr groß. Obwohl wir wissen, dass Krankheiten der Seele weder eine Strafe der Götter noch der Fluch böser Geister sind, stehen Betroffene oft großen Vorbehalten gegenüber.

Die Geschichte der Psychiatrie ist eine befremdende. Eine jede Epoche setzte darin ihre Meilensteine. Die Ausstellung „Dämonen und Neuronen“ erzählt davon. Sie ist eine Reise durch die Zeiten und blickt auf den Umgang verschiedener Kulturen und Religionen damit. In ihr werden ausgewählte Erkrankungen und Therapien im Wandel der Zeit, aus Sicht von Betroffenen, Angehörigen und Fachleuten vorgestellt.

Am Ende dieser Reise steht ein Ziel: Mehr Wissen, ein besseres Verständnis und eine höhere Akzeptanz für Krankheiten der Seele.

Öffentliche Talkrunde zur Ausstellungseröffnung

Mit dem Thema „Wie weit sind wir in der Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen bis heute gekommen?“ geht die OPK in eine öffentliche Diskussionsrunde. Als Gesprächspartner stellen sich Teresa Enke (Vorsitzende der Robert Enke-Stiftung), Rosi Haase (Patientenvertreterin), Andrea Mrazek (Präsidentin OPK), Professor Dr. Christfried Tögel (Ausstellungsinitiator), Herbert Grönemeyer (offizieller Schirmherr der Ausstellung) sowie Dr. Thomas Uhlemann (GKV-Spitzenverband) den Fragen und der Diskussion des Leipziger Publikums.

Teresa Enke

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Prof. Dr. Christfried Tögel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dr. Thomas Uhlemann